PSV Grün-Weiẞ Wiesbaden
Schach
Schach beim PSV Grün-Weiß Wiesbaden – eine Tradition mit BKA-Wurzeln seit 1953. Aus unserer Jugendgruppe ging u. a. Großmeister Eric Lobron hervor. Neue Spielerinnen und Spieler jeder Spielstärke sind herzlich willkommen.
Aus unserer Geschichte

Die Gründung erfolgte 1953: Bedienstete des BKA fanden sich nach Dienstschluss zum Schachspiel zusammen – zunächst als Betriebssportgruppe, eng verbunden mit dem langjährigen Vorsitzenden Heinz Gettkandt. Anfang der 1960er-Jahre folgte der Beitritt zum Hessischen Schachverband; 1963 gewann man zum 10-jährigen Bestehen den ersten Pokal.
Die Schachgemeinschaft entwickelte sich zum zweitstärksten Schachverein Wiesbadens. Besonders die Jugendgruppe fand weit über die Stadt hinaus Beachtung – Höhepunkt war 1969 ein Simultanwettkampf gegen den späteren Großmeister Klaus Darga an 30 Brettern.
Besonders stolz ist die Abteilung auf Großmeister Eric Lobron, der in der Jugendgruppe seine ersten Gehversuche machte: 1974 Hessischer Schüler-Einzelmeister, später Hessischer Jugendmeister und Internationaler Deutscher Meister. Über Schott Mainz und Königsspringer Frankfurt spielte er bis in die 1. Bundesliga.
In den 1970er-Jahren trafen sich an Spielabenden bis zu 70 Schachspieler im BKA-Casino; 1975 gelang der Aufstieg in die Landesliga Südwest. Im Zuge der RAF-Zeit wurde der freie Spielbetrieb im BKA untersagt – die SG BKA schloss sich dem PSV Grün-Weiß Wiesbaden an und fand nach mehreren Zwischenstationen zu Beginn der 1980er-Jahre unter Reinhold Preuß eine neue Heimat.